Open Doors Jugendtag 2018

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Was habt ihr erwartet zu sehen? Was haben wir erwartet zu sehen? Und zu hören? Niederschmetternde Berichte von unsäglichem Leid? Sicherlich. Haben wir auch gehört. Von Menschen, die auf unterschiedlichste Art gequält und z.T. getötet wurden. Oder das Zeugnis eines Nordkoreaners. Der geglaubt hat, sein Land sei das beste der Welt. Bis in einer dreijährigen Hungersnot seine Familie verhungert ist und er nach China floh. Diese Geschichten könnten einen runterziehen.

Aber der Herr ist immer noch größer!

So hören wir die Geschichte eines Imams. Wie er einem Bedürftigen etwas Geld schenkt und wie dieser daraufhin für ihn betet: Gott solle ihn den Weg, die Wahrheit und das Leben finden lassen. Jahre gehen ins Land, aber irgendwann geschieht es tatsächlich! Der Imam findet zu Jesus. Und bekommt von ihm auch noch die Bestätigung, dass das die Erhörung des erwähnten Gebets ist!

Ermutigt dich das? Mich ja. Aber gleichzeitig ist es eine Herausforderung. Dranbleiben am Gebet. Nicht aufgeben. Nicht nachlassen. Auch wenn scheinbar nichts passiert. Mitunter dauert es Jahre.

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Ein Ägyptischer Pastor berichtet von dem Wunsch, die muslimischen Mitbürger zu erreichen. Die gesellschaftlichen Mauern und Gräben machen das aber gänzlich unmöglich. Also beginnen sie zu beten. Jesus möge die Aufgabe selbst erledigen. Indem er Muslimen im Traum erscheint. Und was zunächst verrückt erscheint beginnt nach Jahren beharrlichen Gebets zu passieren! Menschen träumen von Jesus, interessieren sich und die weitere Entwicklung führt zum arabischen Frühling! Wer die Presse zu dem Thema verfolgt hat mag jetzt den arabischen Frühling negativ bewerten. Schließlich hat er die Muslimbruderschaft an die Macht gebracht und zu schweren Ausschreitungen gegen christliche Gemeinden geführt.

Aber der Herr ist immer noch größer!

Gerade diese Entwicklung hat sehr viele Menschen ins Nachdenken gebracht und den Zulauf zu den christlichen Gemeinden weiter befeuert. Dennoch: Christsein ist immer noch kostspielig in Ägypten. Die Menschen zahlen einen Preis dafür. So wie vor 80 Jahren auch in Deutschland ein Preis zu zahlen war. In Ostdeutschland noch vor 30 Jahren. Heute können wir einen Teil der Kosten für unsere Geschwister übernehmen. Durch beharrliches Gebet! Bist du bereit für dieses Investment?

Haben wir erwartet von Wundern zu hören? Klar von dem Wunder wie Gottes Wort selbst noch das verschlossene Nordkorea erreicht. Wir hörten aber viel mehr Wunderberichte. Von Heilungen über Visionen und Dämonenaustreibungen bis zu Auferweckungen. Alles Folgen des Gebets. Vor Jahren las ich ein Zitat "Die Gemeinde auf den Knien würde den Himmel auf die Erde bringen". Ich denke, da ist was dran. Aber: "Der wahre Kampf ist das Gebet!" (Zitat vom Jugendtag). Nichts passiert einfach so, nebenher, ohne Anstrengung.