Denn so sehr hat Gott diese Welt geliebt: Er hat seinen einzigen Sohn hergegeben, damit keiner verloren geht, der an ihn glaubt. Sondern damit er das ewige Leben erhält. Johannes-Evangelium 3,16

„Liebe“ ist ein großes Wort. Und darum ist das mit der Liebe auch so eine Sache: Wann ist es Liebe? Welche Beweise gibt es dafür? Kann ich jemandem trauen, wenn er nur sagt, dass er mich liebt? Oder muss er es mir erst mit Taten zeigen? Wie verhalten sich Gefühle und Treue zueinander? Manch einer erinnert sich noch an den ESC 1998, als Guildo Horn für Deutschland ins Rennen ging. Er hatte seinen Fans damals zugesungen, als Liebesbeweis Nussecken und Himbeereis zu schicken. Schön und lecker, aber auch ganz schön billig!

Gott gibt einen anderen Beweis seiner Liebe: Er sendet seinen Sohn auf das Schlachtfeld Erde. Und dabei weiß er von vornherein, dass Jesus dabei am Kreuz sein Leben verlieren wird. Trotzdem schickt er ihn in diesen Kampf. Warum? Aus Liebe zu Dir! Lass Dir das einmal auf der Zunge zergehen! Kann es eine stärkere, intensivere Zusicherung geben, dass Gott Dich liebt? Ich glaube nicht!

Wir feiern in diesem Monat wieder einmal Karfreitag und Ostern. Wir feiern damit Gottes Liebe. Wir feiern damit aber auch die Antwort auf diese Liebe - unser Vertrauen zu Gott - ohne die diese Liebe wirkungslos bleibt. Denn zur Liebe gehören ja immer zwei: Einer der liebt und einer, der sich lieben lässt. Ich wünsche euch viel Freude daran, diese Liebe zu feiern.

Dein Thomas Koschinski, Gemeinschaftspastor