Das vierfache Ackerfeld

Das Gleichnis vom Sämann

3 Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. 4 Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. 5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. 8 Und all das Übrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. 9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Die Deutung des Gleichnisses

13 Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr dann die andern alle verstehen? 14 Der Sämann sät das Wort. 15 Diese aber sind es, die an dem Wege sind: Wo das Wort gesät wird und sie es gehört haben, kommt alsbald der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war. 16 Und diese sind es, die auf felsigen Boden gesät sind: Wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es sogleich mit Freuden auf, 17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so kommen sie alsbald zu Fall. 18 Und andere sind es, die unter die Dornen gesät sind: Die haben das Wort gehört, 19 und die Sorgen der Welt und der trügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht. 20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen's an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach. (Mk 4,3-9, 13-20; LUT 2017)

In unserem Leben soll etwas wachsen durch das, was Gott in unser Leben hineinlegen möchte
Vier Vorschläge, wie das gelingen kann:
1) Erzähle jemandem, der nicht im Gottesdienst war, worum es ging. Das hilft, das Gehörte zu verinnerlichen.
2) Gebet vor dem Gottesdienst / dem Bibellesen: “Herr, öffne du mir mein Herz, dass dein Wort einziehen kann und mich prägt und verändert und mir hilft, konkrete Schritte zu tun.”
3) 3 mal 3 pro Tag kann dein Leben verändern:
- 3 Minuten einen Bibeltext lesen
- 3 Minuten darüber nachdenken
- 3 Minuten mit Gott darüber sprechen (beten)
4) Lerne pro Monat einen Bibelvers auswendig. Der bleibt in deinem Herz und in deinem Kopf - ein Leben lang. Und er kann dir Hilfe sein und dich begleiten - in guten, wie in bösen Zeiten.

Warum glaubst Du?

Anfechtung und Trost beim Glück des Frevlers

1 Ein Psalm Asafs. Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind. 2 Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten. 3 Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Frevlern so gut ging. 4 Denn für sie gibt es keine Qualen, gesund und feist ist ihr Leib. 5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt. 6 Darum prangen sie in Hoffart und hüllen sich in Frevel. 7 Sie brüsten sich wie ein fetter Wanst, sie tun, was ihnen einfällt. 8 Sie höhnen und reden böse, sie reden und lästern hoch her. 9 Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das soll gelten auf Erden. 10 Darum läuft ihnen der Pöbel zu und schlürft ihr Wasser in vollen Zügen. 11 Sie sprechen: Wie sollte Gott es wissen? Wie sollte der Höchste etwas merken? 12 Siehe, das sind die Frevler; die sind glücklich für immer und werden reich. 13 Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche? 14 Ich bin täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da. 15 Hätte ich gedacht: Ich will reden wie sie, siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verraten. 16 So sann ich nach, ob ich's begreifen könnte, aber es war mir zu schwer, 17 bis ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende. 18 Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund und stürzest sie zu Boden. 19 Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken. 20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht, so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst. 21 Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren, 22 da war ich ein Narr und wusste nichts, ich war wie ein Tier vor dir. 23 Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, 24 du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. 25 Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. 26 Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. 27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen. 28 Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte / und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun. (Psalm 73; LUT 2017)

... und morgen ist Montag.

Die Verklärung Jesu

28 Und es begab sich etwa acht Tage nach diesen Reden, dass er mit sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, um zu beten. 29 Und als er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts ein anderes, und sein Gewand wurde weiß und glänzte. 30 Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm; das waren Mose und Elia. 31 Die erschienen in himmlischer Klarheit und redeten von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte. 32 Petrus aber und die mit ihm waren, waren voller Schlaf. Als sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer, die bei ihm standen. 33 Und es begab sich, als sie von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesus: Meister, hier ist für uns gut sein! Lasst uns drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Er wusste aber nicht, was er redete. 34 Als er aber dies redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, als sie in die Wolke hineinkamen. 35 Und es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dies ist mein auserwählter Sohn; den sollt ihr hören! 36 Und als die Stimme geschah, fanden sie Jesus allein. Und sie schwiegen und verkündeten in jenen Tagen niemandem, was sie gesehen hatten. (Lk 9,28-36; LUT 2017)

Die Sehnsucht nach besonderen Momenten
Die Jünger durften einen Blick auf das erhaschen, was ‘danach’ kommt; auf die Auferstehung, auf die Ewigkeit.
”Doch bis dahin (bis zur Auferstehung) kommt für uns immer noch das Kreuz vor der Krone. Und morgen ist Montag.” (C.S.Lewis)
Alltag ist das Leben, das ich jeden Tag führe. Der englische Begriff für ‘Alltag’ gibt das gut wieder: Everyday life.
Es gibt besondere Momente im Leben und im Glauben. Besondere Erfahrungen im Glauben geben Kraft und tragen. Sie sind wie Meilensteine auf dem bisherigen Weg.
Wir wollen diese Momente gerne festhalten. Aber dafür sind sie nicht gemacht. Sie sind gut, aber sie sind nicht zum Bleiben.
Gott ist in unserem Alltag gegenwärtig. Nicht nur oben auf dem Berg in der Sonne, sondern auch im Tal im Nebel.

Nicht nur das Alte, nicht Gute lassen, sondern auch das Neue, Gute ergreifen

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5,17; LUT 2017)

Diese Erfahrung / diese Gewissheit muss sich irgendwie im Leben zeigen und bewähren

1) In Christus - was heißt das?
Röm 8,(38+)39 / Joh 10,27f / Röm 6,11 / Röm 8,1f+10

2) Aus alt mach neu - wie geht das? (z.B. Kol 3)
- In uns tobt ein ständiger Kampf zwischen Gut + Böse / Gerechtigkeit + Ungerechtigkeit / Liebe + Hass. Aber für den Christen, für den der ‘in Christus’ ist, ist dieser Machtkampf bereits entschieden; (eigentlich).
- Sich da aufhalten, wo Jesus ist.
- Dem Bösen in uns den Kampf ansagen, ihn in die Schranken weisen und keinen Gehorsam mehr leisten.

3) Und wenn’s nicht klappt - was mache ich dann?
- Jeder kennt diese Not
=> 3 mögliche Reaktionen:
a) Ignoranz: (“Ja und, es ist halt so. Ich bin nicht perfekt. Da müssen die anderen schon mit leben.”)
b) Selbstzermarterung, -zweifel, -vorwürfe: (“Ich will ja, aber ich schaffe es nicht.”)
c) In Christus sein und bleiben. Und lernen, mit Christus durchs Leben zu gehen; jeden Tag neu.

Gutes Beispiel: Das alte und das neue Auto (ca. 19’50” bis 24’04”)

Die "H"-Frage: Hirte (Leiter) sein in dieser Welt

Die schlechten Hirten und der rechte Hirt

1 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 2 Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? 3 Aber ihr esst das Fett und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet das Gemästete, aber die Schafe wollt ihr nicht weiden. 4 Das Schwache stärkt ihr nicht, und das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht; das Starke aber tretet ihr nieder mit Gewalt. 5 Und meine Schafe sind zerstreut, weil sie keinen Hirten haben, und sind allen wilden Tieren zum Fraß geworden und zerstreut. 6 Sie irren umher auf allen Bergen und auf allen hohen Hügeln und sind über das ganze Land zerstreut, und niemand ist da, der nach ihnen fragt oder sie sucht. 7 Darum hört, ihr Hirten, des HERRN Wort! 8 So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Weil meine Schafe zum Raub geworden sind und meine Herde zum Fraß für alle wilden Tiere, weil sie keinen Hirten hatten und meine Hirten nach meiner Herde nicht fragten, sondern die Hirten sich selbst weideten, aber meine Schafe nicht weideten, 9 darum, ihr Hirten, hört des HERRN Wort! 10 So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern; ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind, und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen. 11 Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. 12 Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. 13 Ich will sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und wo immer sie wohnen im Lande. 14 Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. 15 Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der HERR. 16 Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist. …. 31 Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR. (Hes. 34,1-16+31; LUT 2017)

1) Hirten sind Leiter - Leiter sind Hirten

2) Qualifikationen von guten Leitern ( -> Maßstab in der “H”-Frage)
Ein guter Leiter …
… fragt nach Gottes Willen
… stellt eigene Bedürfnisse zurück
… ist nicht gleichgültig / hat Mitleid
… gibt Orientierung und hat einen Plan
… gibt gutes Futter
… führt zu Jesus

3) Jesus ist der gute Hirte

Ostern - Hoffnung

Jesu Auferstehung

1 Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. 4 Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. 5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; 7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. 8 Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. 9 Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. 10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen. (Mt 28,1-10; LUT 2017)

Ostern ist Hoffnung
Ostern schiebt den schwarzen Vorhang zur Seite
Hoffnung - hinter dem schwarzen Vorhang ist viel mehr
Hoffnung - hinter den Horizont sehen können

Lebendige Hoffnung
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten (1.Petrus 1,3; LUT 2017)

Karfreitag - Vergebung, Heilung, Neuanfang

Jesu Kreuzigung und Tod

32 Es wurden aber auch andere hingeführt, zwei Übeltäter, dass sie mit ihm hingerichtet würden. 33 Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. 34 [Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!] Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum. 35 Und das Volk stand da und sah zu. Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat andern geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes. 36 Es verspotteten ihn auch die Soldaten, traten herzu und brachten ihm Essig 37 und sprachen: Bist du der Juden König, so hilf dir selber! 38 Es war aber über ihm auch eine Aufschrift: Dies ist der Juden König. 39 Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! 40 Da antwortete der andere, wies ihn zurecht und sprach: Fürchtest du nicht einmal Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? 41 Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. 42 Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. 44 Und es war schon um die sechste Stunde, und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, 45 und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei. 46 Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er. 47 Als aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach: Fürwahr, dieser Mensch ist ein Gerechter gewesen! (Lk 23,32-47; LUT 2017)

Das Kreuz
1) als Ort der Vergebung:
Damit das Leben nicht noch einmal und weiter ständig von jedem durcheinander gebracht wird, hat Jesus den Kreislauf der Vergeltung und der Rechthaberei durchbrochen.
2) als Ort der Heilung:
Ohne Selbsterkenntnis gibt es oft keine Gotteserkenntnis.

Der Glaube
Beim Glauben geht es im Kern nicht um ein distanziertes “für-wahr-halten”, eine korrekte christliche Lebensführung, oder Bewunderung, sondern um ein Liebesverhältnis zu Jesus.

Heute ist ein guter Tag, damit anzufangen!

Sind wir bereit, im Horizont der Barmherzigkeit Gottes, Barmherzigkeit zu leben?

Die Frage nach dem ewigen Leben. Der barmherzige Samariter

25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. 31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! (Lk 10,25-37; LUT 2017)

Die goldene Regel
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. (Mt. 7,12; LUT 2017)

“Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu.” hat Jesus umgedreht in die goldene Regel (s.o.).

Der barmherzige Samariter ist bereit,
1) den Menschen wahrzunehmen
2) seine Agenda ändern zu lassen
3) das Notwendige zu tun

Barmherzigkeit tut das Notwendige: Sie setzt nötige Ressourcen (z.B. Zeit, Geld, Können, Fähigkeiten) frei. Sie braucht aber auch den Anderen. Barmherzigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt.

Barmherzigkeit ist eine zupackende, verändernde Kraft, die wir einander und der Welt schuldig sind. Damit die Würde des Anderen erhalten bleibt oder wieder hergestellt wird.

Bernhäuser Basis
Gott hat alle Menschen in dieser Welt erschaffen, zueinander gewiesen und in Jesus Christus geliebt. Christen sollen die erfahrene Liebe an andere weitergeben und dem Nächsten –dem nahen und dem fernen - schnellstens helfen.

  1. Es ist unsere Aufgabe als Christen, dafür zu arbeiten, dass eine menschenwürdige Gesellschaft entsteht. Aus der verkündigenden Predigt folgt barmherzige Hilfe und das Bemühen um die Beseitigung der Ursachen des Übels durch politisches Handeln.

  2. Resignation vor der Not der Welt und der Glaube an die Ausweglosigkeit von verfestigten Strukturen ist uns Christen mit der Auferstehung Jesu Christi verwehrt.

Beschlossen 1971 auf der Mitarbeitertagung des CVJM-Gesamtverbandes im Bernhäuser Forst.

Verzweiflung und Hoffnung

13 Er hat meine Brüder von mir entfernt, und meine Verwandten sind mir fremd geworden. 14 Meine Nächsten haben sich zurückgezogen, und meine Freunde haben mich vergessen. 15 Meinen Hausgenossen und meinen Mägden gelte ich als Fremder; ich bin ein Unbekannter in ihren Augen. 16 Ich rief meinen Knecht und er antwortete mir nicht; ich musste ihn anflehen mit eigenem Munde. 17 Mein Atem ist zuwider meiner Frau, und die Söhne meiner Mutter ekelt's vor mir. 18 Selbst die Kinder geben nichts auf mich; stelle ich mich gegen sie, so geben sie mir böse Worte. 19 Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich lieb hatte, haben sich gegen mich gewandt. 20 Mein Gebein hängt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon. 21 Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich getroffen! 22 Warum verfolgt ihr mich wie Gott und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch? 23 Ach dass meine Reden aufgeschrieben würden! Ach dass sie aufgezeichnet würden als Inschrift, 24 mit einem eisernen Griffel und mit Blei für immer in einen Felsen gehauen! 25 Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. 26 Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen. 27 Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust. (Hiob 19,13-27; LUT 2017)

?
Tiefe Verzweiflung - viele Fragen
- soziale Isolation
- körperliche Situation
- emotionale Frustration

!
Tiefe Hoffnung - eine Antwort
- Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

Fasten - Was ist dein Hunger?

Jesu Versuchung
1 Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. 2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11-12): »Er wird seinen Engeln für dich Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.« 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5. Mose 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.« 8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.« 11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm. (Mt. 4,1-11; LUT 2017)

Fasten ist (in der Bibel) oft ein Zeichen von Trauer, Buße, ‘Hilfe’ vor wichtigen Entscheidungen, dem Wunsch Gott näher zu kommen.

Drei Versuchungen:
1) Hunger
2) Stolz
3) Macht (Kontrolle, Entscheidungsgewalt, Einfluss)

Wo kann der Teufel bei dir ansetzen? Was sind deine schwachen Punkte? Wo ist dein Hunger, dein Mangel, deine Sehnsucht?
Was bringt deinen Fokus auf Gott in Gefahr?

Jesus hat durchgehalten / überwunden
17 Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 18 Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. (Hebr. 2,17f; LUT 2017)

Freude vs Depression; (Gemeinde-)Leben in Corona-Zeiten

Unter Gottes Schutz

1 Von David, als er sich wahnsinnig stellte vor Abimelech und dieser ihn vertrieb und er wegging. 2 Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, dass es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den HERRN und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen! 5 Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. 6 Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden. 7 Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! … 18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie aus all ihrer Not. 19 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. 20 Der Gerechte muss viel leiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR. (Psalm 34, 1-9 + 18-20; LUT 2017)

1) Du kannst dich freuen trotz Schwierigkeiten.

2) Du kannst dich für die Freude entscheiden.
Psalm 34, 2-4

3) Gott ist dir nahe, auch in Zeiten der Depression.
Psalm 34, 19

Gottes Job ist es nicht, uns die Schwierigkeiten wegzunehmen und uns ein leichtes Leben zu ermöglichen. Sein Job ist es, in den Nöten unsere Sonne zu sein. Weil Jesus diese Sonne ist, die trotz Wolken scheint - immer!

Das Geheimnis von Freude ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern die Anwesenheit Gottes in Schwierigkeiten.

Christen sind so etwas wie eine GmbH: Eine Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung. (Peter Hahne)

Bleiben Sie gesund! - Und was, wenn nicht?

Aus Elihu’s zweiter Rede:
“10 Darum hört mir zu, ihr weisen Männer: Es sei ferne, dass Gott sollte gottlos handeln und der Allmächtige ungerecht; 11 sondern er vergilt dem Menschen, wie er verdient hat, und trifft einen jeden nach seinem Tun. 12 Ohne Zweifel, Gott tut niemals Unrecht, und der Allmächtige beugt das Recht nicht. 13 Wer hat ihm die Erde anvertraut? Und wer hat den ganzen Erdkreis hingestellt? 14 Wenn er nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge, 15 so würde alles Fleisch miteinander vergehen, und der Mensch würde wieder zu Staub werden. 16 Hast du nun Verstand, so höre das und merke auf die Stimme meiner Reden! 17 Kann denn regieren, wer das Recht hasst?…“ (Hiob 34,10-17; LUT 2017)

1) “Rezept” von Mascha Kaléko:
Geh dem Leid nicht entgegen. Und ist es da, sieh ihm still ins Gesicht. Es ist vergänglich wie Glück.

2) “Rezept” von Elihu:
Geh dem Leid nicht entgegen. Und ist es da, dann bete Gott an, genau wie im Glück.

Aus Elihu’s letzter Rede:
“15 Aber den Elenden wird er durch sein Elend erretten und ihm das Ohr öffnen durch Trübsal. 16 So reißt er auch dich aus dem Rachen der Angst in einen weiten Raum, wo keine Bedrängnis mehr ist; und deinen Tisch füllt er mit Gutem.” (Hiob 36, 15f; LUT 2017)

Folien zur Predigt (Mit RECHTSKLICK -> <Link in neuem Tab öffnen> kann man (hier) hören und gleichzeitig (dort) die Folien betrachten.)

Lehre der Apostel - Die Gemeinde als Unterrichts-Gemeinschaft

“Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.” (Apg.2,42; LUT 2017)

  1. die Lehrer
    Schriftgelehrte - Jesus - Apostel

  2. die Lehre
    Gesetz (Tora) - Jesus - Worte der Apostel
    Das Apostelkonzil zu Jerusalem (Apg. 15)
    Der Mensch unter dem Gesetz (Röm. 7,7-13)

  3. die Schüler
    Bibel: Bibellesen - Kleingruppen - Gottesdienst
    ”Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit” (2.Tim. 3,16; LUT 2017)

Das Brotbrechen / Abendmahl - ein Grundpfeiler der Gemeinde

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg. 2,42; LUT 2017)

Mit Jesus und seiner (geistlichen) Familie an einem Tisch sitzen:
Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. (Lk. 22,19; LUT 2017)

1) Jesus lädt zu Tisch - die Sehnsucht von Jesus
Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Passalamm mit euch zu essen, ehe ich leide. (Lk. 22,15; LUT 2017)

2) Stärkung für den Alltag - geistliche Speise für den Weg

3) Essen verbindet - die Glaubensfamilie im neuen Bund

“Das ist der Leib unseres Herrn Jesus Christus. Der stärke und erhalte Dich im Glauben zum Ewigen Leben.
Das ist das Blut unseres Herrn Jesus Christus. Das stärke und erhalte Dich im Glauben zum Ewigen Leben.”
Diese Austeilungsworte beim Abendmahl sind neben dem bekannten “Christi Leib - für Dich gebrochen. Christi Blut - für Dich vergossen.” auch üblich.

Gemeinschaft - eine Säule der Gemeinde

Gemeinschaft ist die Verbundenheit miteinander durch die Verbundenheit mit Jesus
“Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.” (Apg. 2,42; LUT 2017)

1) Allein geht man ein …
- Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien. (Joh. 17,20; LUT 2017)
- Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. (1.Mose 2,18; LUT 2017)

2) Gemeinschaft mit Mitte
- 15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus gestaltet der ganze Leib sein Wachstum, sodass er sich selbst aufbaut in der Liebe – der Leib, der zusammengefügt und gefestigt ist durch jede Verbindung, die mit der Kraft nährt, die jedem Glied zugemessen ist. (Eph 4,15f; LUT 2017)
- Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! (2..Kor 13,13; LUT 2017)
- Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben (Joh 1,12; LUT 2017)
- 1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. 3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst (Phil 2,1-3; LUT 2017)

3) Gemeinschaft erleben / Jesus, der Kern (Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.(Mt. 18,20; LUT 2017))
”23 Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; 24 und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken 25 und nicht verlassen unsre Versammlung, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.” (Hebr. 10,23-25; LUT 2017)

Koinonia (gr.: Anteilschaft):
- Lebensgemeinschaft (Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Apg. 2,44; LUT 2017)
- Gemeinschaft am Evangelium (3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke – 4 was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden –, 5 für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute; Phil 1,3-5; LUT 2017)
- Gemeinschaft im Licht (Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 1.Joh 1,7; LUT 2017)
- Leidensgemeinschaft (10 Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, 11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. Phil 3,10f; LUT 2017)
- Mahlgemeinschaft (Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Apg 2,42; LUT 2017)
- mit-herrschen (… dulden wir, so werden wir mit herrschen … 2.Tim 2,12; LUT 2017)
- mit-teilen (12 Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. 13 Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. 2.Kor 9,12f; LUT 2017)

Konkret:
- Gemeinde ist nicht das Gleiche wie Gemeinschaft!
- suche Gemeinschaft!
- suche Dir eine Kleingruppe!
- stärke die Verbindung zum Herrn!

“Die Christusgemeinschaft ( = Gemeinschaft mit Christus) führt notwendigerweise über in die Christengemeinschaft ( = Gemeinschaft der Christen untereinander).” (Prof. Gerhard Kittel)

Gebet - Gebetsziele

Bitte und Fürbitte
14 Und das ist die Zuversicht, mit der wir vor ihm reden: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns
1.Joh 5,14 (LUT 2017)

1) Gebet
a) vor Gottes Thron
b) auf dem Schoß
c) schreiend
d) anstrengend
Offb. 5,8; Röm. 8,15; Ps. 28,2; Mt. 26,40

2) Gebetsziele
a) etwas erreichen
b) konkret
c) ausdauernd
d) absprechen
Mk. 10,51; Jak. 4,2; Lk, 18,1f

3) Gebet für Leiter
a) sie tragen
b) Gemeindeleitung
c) Gebetsflyer
1.Tim. 2,1-3; Kol. 4,3; 2.Kor. 1,11

Tunnelsituationen unseres Lebens

Ein Brief von Gott
4 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel habe wegführen lassen: 5 Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte; 6 nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. 7 Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. 8 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Lasst euch durch die Propheten, die bei euch sind, und durch die Wahrsager nicht betrügen, und hört nicht auf die Träume, die sie träumen! 9 Denn sie weissagen euch Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, spricht der HERR. 10 Denn so spricht der HERR: Wenn für Babel siebzig Jahre voll sind, so will ich euch heimsuchen und will mein gnädiges Wort an euch erfüllen, dass ich euch wieder an diesen Ort bringe. 11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. 12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. 13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR
Jer.29, 4-14a (LUT 2017)

“Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.”

Wenn du die Lage nicht ändern kannst …
a) … gestalte dein persönliches Leben konstruktiv.
b) … tu deinem Feind Gutes.
c) … keine faulen Kompromisse und vorschnellen Lösungen.
d) … behalte Gottes Wahrheit über dein Leben im Blick

Über die Familie

Jesu wahre Verwandte

31 Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. 32 Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. 33 Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? 34 Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (Mk. 3,31-35 LUT 2017)