Keine Aufnahme, kein Stream.
Einer, der nach Gott fragt
J O S I A
Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte, ganz nach dem Gesetz des Mose, und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf. (2.Kön. 23,25; LUT 2017)
2. Kön. 22 + 23
2. Chr. 34 + 35
Geistliches Wachstum:
Josia im Alter von 8 Jahren -> gute Prägung durch gutes Umfeld; 2. Kön. 22,1-2
Josia im Alter von 16 Jahren -> gute Werte durch Kontakt mit Gott; 2.Chr. 34,34a
Josia im Alter von 20 Jahren -> konsequentes Handeln, Zeichen setzen; 2. Kön. 23,5
Josia im Alter von 26 Jahren -> Gottes Wort wird Maßstab fürs Leben; 2. Kön. 22,8-11
Josia im Alter von 39 Jahren -> Tod des frommen Königs, Gott hat ihn vor dem kommenden Gericht (Zerstörung Jerusalems, Babylonisches Exil) bewahrt; 2. Chr. 35,20-25
“W A H L E M P F E H L U N G” :
a) Ich tue das, was dem HErrn wohlgefällt
b) Ich suche Gott
c) Ich stehe kompromisslos für Gottes Werte ein
d) Ich lasse mich von Gottes Wort prägen
Freuet euch !
4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren. (Phil. 4,4-7; LUT 2017)
Bewahrung der Schöpfung - unsere Aufgabe
Wir leben …
1) mit der Welt
2) in der Welt
3) für die Welt
“Im Zentrum steht schließlich nicht der Gedanke, dass die bisherige Schöpfung vergeht und in Nichts aufgelöst wird, sondern vielmehr, dass sie von den Mächten, die sie unterdrücken und von ihrrem Gott wegreißen, befreit wird.” (Thomas Weißenborn)
Halb voll oder halb leer ... ?
14 Wir ermahnen euch aber: Weist die Nachlässigen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig mit jedermann. 15 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach, füreinander und für jedermann. 16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlass, 18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 19 Den Geist löscht nicht aus. 20 Prophetische Rede verachtet nicht. 21 Prüft aber alles und das Gute behaltet. 22 Meidet das Böse in jeder Gestalt. 23 Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus. 24 Treu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun. (1.Thess. 5,14-24; LUT 2017)
Leben im Geist
Das Leben im Licht
8 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. 12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht aufgedeckt wird; 14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten. 15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, … (Eph. 5,8-15; LUT 2017)
S O M M E R P A U S E / O P E N - A I R - G O T T E S D I E N S T E (01.08. - 29.08.)
In dieser Zeit werden die Gottesdienste nicht aufgenommen und nicht gestreamt, um die Mitarbeiter der Technik ein wenig zu entlasten.
Fürchte dich nicht - du bist mein
Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
während jene wartet, bis sie gefüllt ist.
Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter.
Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott.
Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen, und dann ausgießen.
Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen.
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut?
Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle,
wenn nicht, schone dich.
Bernhard von Clairvaux, 1090 - 1153
Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jes. 43,1; LUT 2017)
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende. (Jes. 55,10f; LUT 2017)
Welche Erinnerung prägt dich?
Was spricht Gott dir zu?
Liedtextübersetzung (eingefügt mit Genehmigung des Autors):
Ich erzählte dir die Geschichte
meiner Sorgen tausend mal.
Steckte fest in meiner Schwäche
und meinen Fehlern.
Enttäuschung folgten Tag und Nacht.
Aber Gott, wie kannst du mein Leben verändern?
Aber du kamst einfach und sprachst:
Du sagtest zu mir „steh auf
Und geh dort entlang.“
Du sagtest mir „steh auf
Ich will, dass du kämpfst.“
Du sagtest mir „steh auf
Hab keine Angst“
Du sagtest mir „steh auf
Du wirst nicht alleine sein.“
/// Hab keine Angst
Denn ich habe dich erlöst
Und dich beim Namen gerufen ///
Du bist mein
/// Stärke nun
deine müden Hände
und schwache Knie ///
Und mach sichere Schritte
Du sagtest mir „steh auf
Und geh da entlang.“
Du sagtest mir „steh auf
Ich will, dass du kämpfst.“
Du sagtest mir „steh auf
Hab keine Angst“
Du sagtest mir „steh auf
Du wirst nicht alleine sein.“
(Video zum Lied: https://www.youtube.com/watch?v=SaEv8ET17tc ; Link geteilt mit Genehmigung des Autors)
Miteinander reden - aufeinander hören!
L4-Kindergottesdienst XXL
Geistlicher Impuls
Geistliches Kurzzeitgedächtnis
Speisung mit Wachteln und Manna
1 Von Elim brachen sie auf, und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, nachdem sie von Ägypten ausgezogen waren. 2 Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste. 3 Und die Israeliten sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, dass ihr diese ganze Gemeinde an Hunger sterben lasst. 4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich's prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht. 5 Am sechsten Tage aber wird's geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, dass es doppelt so viel sein wird, wie sie sonst täglich sammeln. 6 Mose und Aaron sprachen zu ganz Israel: Am Abend sollt ihr innewerden, dass euch der HERR aus Ägyptenland geführt hat, 7 und am Morgen werdet ihr des HERRN Herrlichkeit sehen, denn er hat euer Murren wider den HERRN gehört. Was sind wir, dass ihr wider uns murrt? 8 Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot die Fülle, weil der HERR euer Murren gehört hat, womit ihr wider ihn gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht wider uns, sondern wider den HERRN. 9 Und Mose sprach zu Aaron: Sage der ganzen Gemeinde der Israeliten: Kommt herbei vor den HERRN, denn er hat euer Murren gehört. 10 Und als Aaron noch redete zu der ganzen Gemeinde der Israeliten, wandten sie sich zur Wüste hin, und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erschien in der Wolke. 11 Und der HERR sprach zu Mose: 12 Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen von Brot satt werden und sollt innewerden, dass ich, der HERR, euer Gott bin. 13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager. 14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag's in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde. 15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat. 16 Das ist's aber, was der HERR geboten hat: Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte. 17 Und die Israeliten taten's und sammelten, einer viel, der andere wenig. 18 Aber als man's nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, soviel er zum Essen brauchte. 19 Und Mose sprach zu ihnen: Niemand lasse etwas davon übrig bis zum nächsten Morgen. 20 Aber sie gehorchten Mose nicht. Und etliche ließen davon übrig bis zum nächsten Morgen; da wurde es voller Würmer und stinkend. Und Mose wurde zornig auf sie. (2.Mose 16,1-20; LUT 2017)
100% auf Gott vertrauen
Wo hat sich Gott denn in deinem Leben schon als HERR erwiesen und gezeigt?
Wo hat Gott schon eingegriffen?
Wir sollen erkennen, WER Gott ist!
Wo hast du “Hunger”?
Gott ist es nicht egal, wie es dir und mir geht.
Wo versorgt Gott dich gerade täglich?
OpenAir Segnungsgottesdienst
Kein Videostream und keine Aufnahme.
Ohne Vergebung ist keine Gemeinschaft möglich
15 Die Brüder Josefs aber fürchteten sich, als ihr Vater gestorben war, und sprachen: Josef könnte uns gram sein und uns alle Bosheit vergelten, die wir an ihm getan haben. 16 Darum ließen sie ihm sagen: Dein Vater befahl vor seinem Tode und sprach: 17 So sollt ihr zu Josef sagen: Vergib doch deinen Brüdern die Missetat und ihre Sünde, dass sie so übel an dir getan haben. Nun vergib doch diese Missetat uns, den Dienern des Gottes deines Vaters! Aber Josef weinte, als man ihm solches sagte. 18 Und seine Brüder gingen selbst hin und fielen vor ihm nieder und sprachen: Siehe, wir sind deine Knechte. 19 Josef aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Stehe ich denn an Gottes statt? 20 Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk. 21 So fürchtet euch nun nicht; ich will euch und eure Kinder versorgen. Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen. (1.Mose 50,15-21; LUT 2017)
Verletzungen zwischen Geschwistern können heilen, wenn Vergebung geschehen kann. Am Ende stehen Hoffnung und Zuversicht, weil Gott Hoffnung und Zuversicht schenken will. Josef fragt: “Stehe ich denn an Gottes statt?” Es ist Gottes Sache, die Dinge zu einem guten Ende zu führen. Es entsteht viel Missmut und Leid dadurch, dass wir das nicht beherzigen: “Ich bin unter Gott.”
2 Perspektiven:
1) Weil wir zu Gott gehören, kann uns nichts aus diesem Beziehungsraum herausreißen, weil wir unter Gott sind und in Gott unseren Herrn haben. (Röm 8,33-39)
2) Wer das Vertrauen hat, nicht selber Gott zu sein, sondern unter Gott zu stehen, der kann und wird nicht auf Rache und Vergeltung setzen. Denn er weiß, dass wir das letzte Wort gar nicht sprechen brauchen, sondern wir können es Gott überlassen.
In der Welt geht es nicht gerecht zu. Wie gut, dass es den Einen gibt, der für Gerechtigkeit sorgen wird.
Vergebung ist das Thema, das uns betrifft. Ob wir der Vergebung bedürfen oder ob wir selbst vergeben. Elementar im ‘Vater Unser’: “Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.” Jesus hat die Schuld, die Menschen tragen, auf sich genommen, damit wir frei von Schuld sind. Das ist wahrhafte Vergebung.
Open Doors - Gebete für die verfolgte Gemeinde
Gebet Jesu:
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. (Joh. 17,20f; LUT 2017)
Wir sind eine große Familie. Wir haben Schwestern und Brüder auf der ganzen Welt. Und wir sind Eins mit den Geschwistern im Glauben. Wir sind durch das Gebet mit ihnen verbunden. Und Gott erhört unsere Gebete.
Wie und wann redet Gott?
Samuels Berufung
1 Und zu der Zeit, als der Knabe Samuel dem HERRN diente unter Eli, war des HERRN Wort selten, und es gab kaum noch Offenbarung. 2 Und es begab sich zur selben Zeit, dass Eli lag an seinem Ort, und seine Augen fingen an, schwach zu werden, sodass er nicht mehr sehen konnte. 3 Die Lampe Gottes war noch nicht verloschen. Und Samuel hatte sich gelegt im Tempel des HERRN, wo die Lade Gottes war. 4 Und der HERR rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!, 5 und lief zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen; geh wieder hin und lege dich schlafen. Und er ging hin und legte sich schlafen. 6 Der HERR rief abermals: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn; geh wieder hin und lege dich schlafen. 7 Aber Samuel kannte den HERRN noch nicht, und des HERRN Wort war ihm noch nicht offenbart. 8 Und der HERR rief Samuel wieder, zum dritten Mal. Und er stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der HERR den Knaben rief. 9 Und Eli sprach zu Samuel: Geh wieder hin und lege dich schlafen; und wenn du gerufen wirst, so sprich: Rede, HERR, denn dein Knecht hört. Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort. 10 Da kam der HERR und trat herzu und rief wie vorher: Samuel, Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört. 11 Und der HERR sprach zu Samuel: Siehe, ich werde etwas tun in Israel, dass jedem, der davon hört, beide Ohren gellen. 12 An dem Tage will ich über Eli kommen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe; ich will es anfangen und vollenden. 13 Denn ich hab's ihm angesagt, dass ich sein Haus für immer richten will um der Schuld willen, dass er wusste, wie seine Söhne sich schändlich verhielten, und hat ihnen nicht gewehrt. 14 Darum habe ich dem Hause Eli geschworen, dass die Schuld des Hauses Eli niemals gesühnt werden solle, weder mit Schlachtopfern noch mit Speisopfern. 15 Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN. Samuel aber fürchtete sich, Eli von der Erscheinung zu berichten. 16 Da rief ihn Eli und sprach: Samuel, mein Sohn! Er antwortete: Siehe, hier bin ich! 17 Er sprach: Was war das für ein Wort, das er dir gesagt hat? Verschweige mir nichts. Gott tue dir dies und das, wenn du mir etwas verschweigst von all dem, das er dir gesagt hat. 18 Da sagte ihm Samuel alles und verschwieg ihm nichts. Er aber sprach: Es ist der HERR; er tue, was ihm wohlgefällt. 19 Samuel aber wuchs heran, und der HERR war mit ihm und ließ keines von allen seinen Worten zur Erde fallen. 20 Und ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass Samuel damit betraut war, Prophet des HERRN zu sein. 21 Und der HERR erschien weiterhin zu Silo, denn der HERR offenbarte sich Samuel zu Silo durch das Wort des HERRN. (1.Samuel 3,1-21; LUT 2017)
1) Gott wartet
Die Menschen interessieren sich immer weniger für Gott. Jeder macht, was er will.
Gott überstürzt nichts, aber er kommt auch nicht zu spät. Er kommt genau dann, wenn er es beabsichtigt.
2) Gott redet
- Nicht unbedingt dann, wenn wir es erwarten
- Nicht unbegingt auf die Art, mit der wir rechnen
- Gott will eine Beziehung mit uns
Manchmal fällt es uns schwer, Gottes Stimme zu erkennen. Zuviele andere ‘Stimmen’ prasseln auf uns ein: unser Gewissen, unser Wunschdenken, der ‘gesunde Menschenverstand’, die eigene Erziehung, die Gesellschaft und Kultur, Gedanken von Eltern, Freunden, Vorbildern, etc.
Aber man kann trainieren, Gottes Stimme zu erkennen. Was es erleichtert, ist eine gute Beziehung zwischen Gott und mir. Je besser man Gott kennenlernt (Bibellesen, Zeit für Gott haben, Zeit mit Gott verbringen), desto besser lernt man, seine Stimme zu erkennen.
Gott spricht auf unterschiedliche Arten zu mir: möglicherweise durch eine ‘echte’ Stimme, einen Bibelvers, einen Liedtext, eine andere Person, die Natur, einen Gedanken, oder vielleicht sogar Stille.
3) Gott ermächtigt / Gott beruft
”Samuel wuchs heran und der Herr war mit ihm.” Gott traut Samuel Großes zu, aber er lässt ihn nicht allein damit.
Gott traut auch dir Großes zu. Und auch dich lässt er nicht allein.
Was ist die Bibel wert, wenn sie bei mir (nur) im Regal steht?
Wirklich glücklich sind die Menschen, die Gottes Wort hören und danach handeln. (Lk. 11,28)
1) Was ist das Wort Gottes?
- es ist (durch den Heiligen Geist) verständlich
- es ist Christuszeugnis
- Jesus ist das Wort Gottes
- die ganze Bibel
- Gott hat viele Möglichkeiten, zu reden
2) Gottes Wort und seine Wirksamkeit
- lass Gottes Wort zu dir reden und gib ihm das Recht, dich zu korrigieren
(1 Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetz des HERRN wandeln! 2 Wohl denen, die sich an seine Zeugnisse halten, die ihn von ganzem Herzen suchen) (Ps. 119,1+2; LUT 2017)
- bekenne, dass das Wort Gottes ein Schatz ist
(162 Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.) (Ps. 119,162; LUT 2017)
- lass dich vom Wort Gottes durchdringen
(16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.) (Kol. 3,16; LUT 2017)
- setze das Wort Gottes praktisch um
(22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.) (Jak. 1,22; LUT 2017)
L4-Gemeindefreizeit im Knüll-House ...
… ist leider ausgefallen.
Einen L4-Gottesdienst gab es trotzdem nicht; weder in Präsenz, noch als Stream.
Pfingsten in der Wüste
Das Murren des Volkes
1 Und das Volk wehklagte vor den Ohren des HERRN, dass es ihm schlecht gehe. Und als es der HERR hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN loderte auf unter ihnen und fraß am Rande des Lagers. 2 Da schrie das Volk zu Mose, und Mose bat den HERRN; da verschwand das Feuer. 3 Und man nannte die Stätte Tabera, weil hier das Feuer des HERRN unter ihnen aufgelodert war. 4 Das fremde Volk aber unter ihnen war lüstern geworden. Da fingen auch die Israeliten wieder an zu weinen und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? 5 Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und an die Kürbisse, die Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch. 6 Nun aber ist unsere Seele matt, denn unsere Augen sehen nichts als das Manna.
…
10 Als nun Mose das Volk weinen hörte, alle Geschlechter miteinander, einen jeden in der Tür seines Zeltes, da entbrannte der Zorn des HERRN sehr. Und auch Mose verdross es. 11 Und Mose sprach zu dem HERRN: Warum bekümmerst du deinen Knecht? Und warum finde ich keine Gnade vor deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volks auf mich legst? 12 Hab ich denn all das Volk empfangen oder geboren, dass du zu mir sagen könntest: Trag es in deinen Armen, wie eine Amme ein Kind trägt, in das Land, das du ihren Vätern zugeschworen hast? 13 Woher soll ich Fleisch nehmen, um es all diesem Volk zu geben? Sie weinen vor mir und sprechen: Gib uns Fleisch zu essen. 14 Ich vermag all das Volk nicht allein zu tragen, denn es ist mir zu schwer. 15 Willst du aber doch so mit mir tun, so töte mich lieber, wenn anders ich Gnade vor deinen Augen gefunden habe, damit ich nicht mein Unglück sehen muss. 16 Und der HERR sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie Älteste im Volk und seine Amtleute sind, und bringe sie vor die Stiftshütte und stelle sie dort vor dich, 17 so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst. 18 Und zum Volk sollst du sagen: Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: »Wer gibt uns Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.« Darum wird euch der HERR Fleisch zu essen geben, 19 nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, 20 sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist, und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen? 21 Und Mose sprach: Sechshunderttausend Mann Fußvolk sind es, mit denen ich lebe, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, dass sie einen Monat lang zu essen haben. 22 Kann man so viele Schafe und Rinder schlachten, dass es für sie genug sei? Oder kann man alle Fische des Meeres einfangen, dass es für sie genug sei? 23 Der HERR aber sprach zu Mose: Ist denn die Hand des HERRN zu kurz? Aber du sollst jetzt sehen, ob sich mein Wort an dir erfüllt oder nicht. 24 Und Mose ging heraus und sagte dem Volk die Worte des HERRN und versammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volks und stellte sie rings um die Stiftshütte. 25 Da kam der HERR hernieder in der Wolke und redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, gerieten sie in Verzückung wie Propheten und hörten nicht auf. (4.Mose 11,1-6 + 10-25; LUT 2017)
1) Der “Geist” der Entmutigung
- Klagen ist ein menschliches Grundmotiv und Vorbereitung für Entmutigung
- auf das schauen, was man nicht hat
- alleine sein
2) Der Geist der Befähigung
- Gott lässt Mose nicht alleine, sondern gibt ihm seine Kraft
- statt 1-Mann-Show liegt die Last auf vielen Schultern
- der Heilige Geist befähigt alle (hier: die 70), damit einzelne nicht überlastet sind
Das vierfache Ackerfeld
Das Gleichnis vom Sämann
3 Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. 4 Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. 5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. 8 Und all das Übrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. 9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
…
Die Deutung des Gleichnisses
13 Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr dann die andern alle verstehen? 14 Der Sämann sät das Wort. 15 Diese aber sind es, die an dem Wege sind: Wo das Wort gesät wird und sie es gehört haben, kommt alsbald der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war. 16 Und diese sind es, die auf felsigen Boden gesät sind: Wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es sogleich mit Freuden auf, 17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so kommen sie alsbald zu Fall. 18 Und andere sind es, die unter die Dornen gesät sind: Die haben das Wort gehört, 19 und die Sorgen der Welt und der trügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht. 20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen's an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach. (Mk 4,3-9, 13-20; LUT 2017)
In unserem Leben soll etwas wachsen durch das, was Gott in unser Leben hineinlegen möchte
Vier Vorschläge, wie das gelingen kann:
1) Erzähle jemandem, der nicht im Gottesdienst war, worum es ging. Das hilft, das Gehörte zu verinnerlichen.
2) Gebet vor dem Gottesdienst / dem Bibellesen: “Herr, öffne du mir mein Herz, dass dein Wort einziehen kann und mich prägt und verändert und mir hilft, konkrete Schritte zu tun.”
3) 3 mal 3 pro Tag kann dein Leben verändern:
- 3 Minuten einen Bibeltext lesen
- 3 Minuten darüber nachdenken
- 3 Minuten mit Gott darüber sprechen (beten)
4) Lerne pro Monat einen Bibelvers auswendig. Der bleibt in deinem Herz und in deinem Kopf - ein Leben lang. Und er kann dir Hilfe sein und dich begleiten - in guten, wie in bösen Zeiten.
Warum glaubst Du?
Anfechtung und Trost beim Glück des Frevlers
1 Ein Psalm Asafs. Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind. 2 Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten. 3 Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Frevlern so gut ging. 4 Denn für sie gibt es keine Qualen, gesund und feist ist ihr Leib. 5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt. 6 Darum prangen sie in Hoffart und hüllen sich in Frevel. 7 Sie brüsten sich wie ein fetter Wanst, sie tun, was ihnen einfällt. 8 Sie höhnen und reden böse, sie reden und lästern hoch her. 9 Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das soll gelten auf Erden. 10 Darum läuft ihnen der Pöbel zu und schlürft ihr Wasser in vollen Zügen. 11 Sie sprechen: Wie sollte Gott es wissen? Wie sollte der Höchste etwas merken? 12 Siehe, das sind die Frevler; die sind glücklich für immer und werden reich. 13 Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche? 14 Ich bin täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da. 15 Hätte ich gedacht: Ich will reden wie sie, siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verraten. 16 So sann ich nach, ob ich's begreifen könnte, aber es war mir zu schwer, 17 bis ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende. 18 Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund und stürzest sie zu Boden. 19 Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken. 20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht, so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst. 21 Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren, 22 da war ich ein Narr und wusste nichts, ich war wie ein Tier vor dir. 23 Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, 24 du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. 25 Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. 26 Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. 27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen. 28 Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte / und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun. (Psalm 73; LUT 2017)
... und morgen ist Montag.
Die Verklärung Jesu
28 Und es begab sich etwa acht Tage nach diesen Reden, dass er mit sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, um zu beten. 29 Und als er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts ein anderes, und sein Gewand wurde weiß und glänzte. 30 Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm; das waren Mose und Elia. 31 Die erschienen in himmlischer Klarheit und redeten von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte. 32 Petrus aber und die mit ihm waren, waren voller Schlaf. Als sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer, die bei ihm standen. 33 Und es begab sich, als sie von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesus: Meister, hier ist für uns gut sein! Lasst uns drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Er wusste aber nicht, was er redete. 34 Als er aber dies redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, als sie in die Wolke hineinkamen. 35 Und es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dies ist mein auserwählter Sohn; den sollt ihr hören! 36 Und als die Stimme geschah, fanden sie Jesus allein. Und sie schwiegen und verkündeten in jenen Tagen niemandem, was sie gesehen hatten. (Lk 9,28-36; LUT 2017)
Die Sehnsucht nach besonderen Momenten
Die Jünger durften einen Blick auf das erhaschen, was ‘danach’ kommt; auf die Auferstehung, auf die Ewigkeit.
”Doch bis dahin (bis zur Auferstehung) kommt für uns immer noch das Kreuz vor der Krone. Und morgen ist Montag.” (C.S.Lewis)
Alltag ist das Leben, das ich jeden Tag führe. Der englische Begriff für ‘Alltag’ gibt das gut wieder: Everyday life.
Es gibt besondere Momente im Leben und im Glauben. Besondere Erfahrungen im Glauben geben Kraft und tragen. Sie sind wie Meilensteine auf dem bisherigen Weg.
Wir wollen diese Momente gerne festhalten. Aber dafür sind sie nicht gemacht. Sie sind gut, aber sie sind nicht zum Bleiben.
Gott ist in unserem Alltag gegenwärtig. Nicht nur oben auf dem Berg in der Sonne, sondern auch im Tal im Nebel.
